Flati

 


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DER KINGPOET

flati 2006

Eine großartige Schriftstellerkarriere zeichnete sich Ende der 70er in Linz ab, als das erste
Bühnenstück des Szene-Originals FLATI, laut Meldeschein Gerald Wilhelm, in der
Stadtwerkstatt uraufgeführt wurde. Die Begeisterungsstürme verebbten leider, weil Flati -
obwohl in Linz geboren, jedoch wegen deutscher Eltern kein österreichischer Staatsbürger -
nach diversen Eskapaden von der Polizei nach Deutschland abgeschoben wurde. Der Anwalt Reinhard Anderle hat dann eher hobbymäßig - Flati hätte das nie bezahlen können - den Fall bis zum Obersten Gerichtshof gebracht. Das hat zwar mehrere Jahre gedauert - Flati darf als geborener Linzer seither wieder seine Heimatstadt unsicher machen.

Und das tut er als Schriftstaller auf seine Art. Fern ab jeder Orthographie oder Germanistik
ist es ihm als Terroristen der Feder fast mühelos gelungen, ohne einen gedruckten
Buchstaben als Schriftsteller Eingang in alle Medien zu finden. Seine - nach Eigenangaben -
Performances, spalten das Pubikum nach wenigen Sekunden in eingefleischte Fans oder
konservative Zurückgebliebene. Selbst Duelle mit Disco-Plattenspielern hat er anstandslos
gewonnen.

hier kommen zwei Kostprobe aus dem Reich Flati'scher Phantasie:

 


anii24.gif

weltraumrockruppe.pdf

Die Abenteuer einer Weltraumrockgruppe

 


Ein Klassiker, bei zahlreichen Performances life dargeboten.

Nebenan als pdf zum Download. Wir wollen diese Originaltexte nicht als Textfile hier hereinstellen, auch wenn das kleinere Dateien ergäbe. Flati wirkt erst mit seiner Original-Orthographie so richtig...


 

 

DIE HEITEREN ERLEBNISSE EINES HIPNOTISEURS.

Ein Hipnotiseur der was jahrelang in einen psychologischen Institut
für parapsychologische Forsching beschäftigt ist kommt eines Tages
auf folgende Idee. Da er seinen Beruf im Forschungsinstitut für
langweilig und oberflächlich reizlos in seinen Ablauf findet.

Und da er fast keine ersparnisse hat, nimmt er sich vor einmal auf
die schnelle und ausgeklügelte Tour zu Geld zu kommen. Wobei er
sich für diesen Zweck einen Zilinder mit Frack und Nadelstreif-
hose zulegt, sowie schwarze lackschuhe.

Und ist am späten Abend dabei in die städtische Kommerzbank ein-
zubrechen, wobei er vom Nachtwächter mit dessen Schäferhund
erwischt wird. Der in mit gezogener Pistole auffordert die Hände
hochzunehmen und sich umzutrehen. Als in der Hipnotiseur an-

sieht, und zu denn Nachtwächter sagt sieh mir in die Augen. Und zu
im sagt du bist ein Hundchen das mit seinen Herrchen Gassi geht.
Und zu denn Schäferhund sagt der, Hipnotiseur in die augen sehend.
Und du bist sein Herrchen das mit sein Hund Gassi geht. So das sich
der Schäferhund auf denn Hinterpfoten aufrichtet und denn Nacht-
wächter der sich auf allen vieren pellend hinsetzte die Hundeleine
um den Hals tat, und zu im sagte. Komm schön brat Gassi gehen, und
mit denn Nachtwächter an der Hundeleine in das Stadtzentrum
hineinmaschierte. Und von nächtlichen Spaziergängern die das
sahen sofort die Polizei verständigten. So das sie denn Nacht-
wächter der bellte und der Hund der zu im sprach und jedes mal
denn gleichen Satz in das Irrenhaus einlieferten.

Und währenddessen hatte der Hipnotiseur   der   denn   Nacht-
wächter die Schlüssel abgenommen hatte die städtische Kom-
merzbank ausgeräumt. Und verlies sie mit einem Kartoffelsack der
voller Scheine angefüllt war.

So das der misteriöse Einbruch denn er für die Bankangestellten
dastellte am nächsten Tag groß in denn Zeitungen stand. Indem von
denn Tätern jede Spur fehlt. So das der Hipnotiseur herging und
zwei Tage später im belebten Stadtzentrum zu zwei Streifenpoli-
zisten mit seiner auffälligen und  eleganten Kleidung hinging und zu
ihnen sagte seht mir in die Augen da ich euch etwas wichtiges
mitzuteilen habe. Und als ihn die zwei   Streifenpolizisten   in   die
Augen sahen, sagte er zu denn größeren von Ihnen. Ihr seit zwei
Raufbolde und Trunkenpolde die sich auf der Straße prügeln. So das
daraufhin die zwei Streifenpolizisten mit denn Wortjargon von
Ganoven auf der Strase eine Schlägerei anfingen. Und von ihren
verständigten Kollegen auf die sie ebenfalls losgingen,  überwältigt
wurden und anschließend eingesperrt wurden. Und der Hipnotiseur
ging anschließend ins Rathaus wo er sich als Deutscher Konsul beim

Sekrätär des Bürgermeisters ausgab. Der denn Bürgermeister spre-
chen wolle, in einer dringenden Angelegenheit. Und als er von im
erfuhr  das der Bürgermeister gerade ein Telephonat mit denn
Generaldirektor der Vöest führe sagte der Hipnotiseur ebenfals zu
seinen Sekrätär , sieh mir in die Augen. Und als der das machte
sagte der Hipnotiseur zu im du bist eine Mondrakete, und möchtest
auf den Mond fliegen. So das der Sekätär die Hände schwingend und
vor sich hinsagend ich bin eine Mondrakete und fliege auf den
Mond das Zimmer verlies und auf die Straße hinunter ging, wo er

händeschwingend auf dem Köpf flog, und am Boden liegend eine
Hand hebend sagt. Meldung an Kontrollturm das erste Triebwerk
ist ausgefallen.

Und in der Zwischenzeit ging der Hipnotiseur zum Bürgermeister der
gerade telefonierte indem er im während des telefonierens in die
Augen sah, bevor der etwas sagen könnt, und zu ihm sagte. Du bist
ein Schwein auf der Suche nach Karotten. So daß der Bürgermeis-
ter grunzend den Telephonhörer aus der Hand legte und auf die
Straße  rannte,  wo  er  einen vorbeigehenden Fußgänger auf im
zuspringend in die Nase bis, da er sie für eine Karotte hielt. Indem
der Bürgermeister grunzend sagte, ich muß mir noch mehr Karotten
für das Abendessen besorgen.

Und in der Zwischenzeit verlies der  Hipnotiseur  das Rathaus,
indem im das grinsen auskam als er gerade Zeuge wurde wie der
Bürgermeister grunzend und beisend sowie sein Sekrätär er sei
eine  Mondrakete  sagend  von weisgekleideten kräftigen Männern
eine    Zwangsjacke    verpasst bekamen und dann ins Irrenhaus
gebracht wurden. So das der Hipnotiseur mit seinem geraubten
Geld aus der Kommerz Bank in einen großen Musikkoffer verpackt
nach Prasilien flog. Wo er sich eine Villa mietete, ungestört psy-
chologische und wissenschaftliche Analisen durchzuführen.

 flati in öl

 top03.gif

weiterführende Links

Ich fahre mit meiner Harley Davisen.....

Flati-Live-Sound

 

 

Grillberger / Wilhelm, 1996, Kanal

Wir müssen mit beiden Beinen am Boden stehen sonst sind wir verloren.

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